Werra-Rundschau vom 12.07.2007

Ein Dorf voller Geschichte

Hoheneiche. Der heiligen Elisabeth hat Hoheneiche seine 750-Jahr-Feier 1983 zu verdanken. Urkundlich erwähnt wurde der heutige Wehretaler Ortsteil zum ersten Mal 1233. Damals schrieb man die Wunderheilung des Mädchens Adelheid aus Hoheneiche, das nach dem Besuch am Grab der heiligen Elisabeth in Marburg wieder laufen konnte, nieder. So freute sich der gesamte Ort. dass die erste Pilgerschar auf dem Elisabethpfad in Hoheneiche Station machte.

Der Ortsvorsteher Alfred Preiß begrüßte die Pilger herzlich und verwies auch auf Goethe, der die Hoheneicher Kirche St. Martin bei einem Zwischenaufenthalt von der gegenüberliegenden „Hofraite” skizzierte. Es gab früher hier die Möglichkeit des Pferdewechsels und der gastlichen Unterkunft.

Chronist Herman Roth, der die Nachforschungen im Bereich der Geschichte der Hoheneicher Kirche St. Martin anstellt und diese publiziert hat, erklärte den Pilgern ausführlich die Kirchengeschichte und auch das Heilungswunder der Adelheid.

Die Kirche sei zwar wegen des nichteinsehbaren Einganges geschlossen, war die Antwort auf eine Frage der weiterziehenden Pilger, jedoch könne man über Ortsvorsteher oder die Mitglieder des Kirchenvorstandes den Zugang zur Kirche ermöglichen. Auch Führungen seien machbar.

Ortsvorsteher Alfred Preiß bittet zudem um Hinweise aus der Bevölkerung, wer in Hoheneiche Zimmer bereitstellen kann, damit größere Pilgergruppen und auch Einzelpersonen in dem geschichtsträchtigen Ort übernachten könnten. (WR) (Donnerstag, 12. Juli 2007)


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Werra-Rundschau

Was übrig ist muss raus

REICHENSACHSEN. Mit außergewöhnlich niedrigen Preisen wollen die Wehretaler Gewerbetreibenden am 5. Juni das Publikum zu ihrem Schnäppchenmarkt locken. „Alles, was übrig ist und raus muss, findet an den Verkaufsständen seinen Platz“, kündigt Harald Becker, Vorsitzender der Initiative Wehretal an. Die Veranstaltung findet am ersten Sonntag im Juni auf dem Parkplatz des Neukaufs in Reichensachsen statt.
„Für den Handel ist das die Gelegenheit, Einzelstücke, Vorjahresmodelle, Restposten und Ware, die aus irgendwelchen Gründen nicht mehr in das Sortiment passt oder sich regulär nicht verkaufen lässt, anzubieten“, beschreibt der Vorsitzende den Hintergrund der Aktion, die auch für die Kunden von Vorteil sei. Diese könnten nämlich in der Zeit zwischen 10 und 18 Uhr ausgesprochen preiswert einkaufen, sagt Becker. Gewerbetreibende - Handel, Handwerk, Gastronomie - fordert er auf, sich umgehend bei der Initiative Wehretal, Postfach 25 oder unter der Telefonnummer 0?56?51/4556 anzumelden und einen Standplatz zu reservieren.
Während einer Vorstandssitzung hat die Initiative Wehretal das Programm für die nächsten Monate in den Einzelheiten zusammengestellt. Fest steht jetzt auch, dass es in diesem Jahr keinen Herbstmarkt geben wird. Der soll wie gehabt im Zwei-Jahres-Rhythmus stattfinden. „In jedem Jahr eine solche Großveranstaltung zu organisieren, überfordert die Initiative“, sagt Harald Becker. Die verliere obendrein an Reiz, wenn sie in zu kurzen Abständen angeboten werde. 2006 werde der Herbstmarkt in veränderter Form stattfinden. An den Details feile die Werbegemeinschaft allerdings noch. Becker ließ lediglich durchblicken, dass die Messe nächstes Jahr durchaus zwei Tage dauern und möglicherweise auf dem Festplatz im Zelt stattfinden könnte.

Einstimmung auf
das Weihnachtsfest

Stimmungsvoll und gemütlich soll der Weihnachtsmarkt in Reichensachsen werden. Auf dem Anger vor der evangelischen Kirche wird die vorweihnachtliche Veranstaltung am Sonntag, 11. Dezember stattfinden. „Wir wollen den Besuchern alles andere als einen Krammarkt bieten“, verspricht Becker, dass ausschließlich Anbieter von Produkten, die etwas mit dem Fest zu tun haben,  teilnehmen werden. Darüber hinaus gibt es zwei themenbezogene Flohmärkte, und die Mitglieder werden zu zwei Vorträgen eingeladen.

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